Mütter mit kleinen Kindern und Hüftschmerzen

Wie Sie Hüftschmerzen vorbeugen können

Wer bereits Mutter ist, kennt das Problem: Hüftschmerzen der Mutter auf einer Seite, besonders während der ersten Lebensmonate des Kindes.

Diese Hüftschmerzen können sich einstellen, wenn die Muskulatur an bestimmten Stellen überanstrengt wird oder wenn sich sogar eine Blockade im Iliosakralgelenk rechts oder links durch einseitige Belastung festgesetzt hat.

Und hier sind wir schon bei der häufigsten Ursache von diesen Hüftschmerzen:

Die Mutter trägt ihr Kleines oft nur auf einer Seite. Ich sehe in meinem geistigen Auge folgendes Bild:

Eine junge Mutter geht durchs Wohnzimmer, um die ein oder anderen Dinge wegzuräumen oder Staub zu wischen. Ihr Kind hält sie im linken Arm und/oder hat es auf der linken Hüfte abgesetzt. In dieser Haltung ist das Baby ganz nah an seiner Mama, spürt die Wärme und freut sich, dass es bei allem, was die Mama macht, so nah mit dabei sein kann.

Und die Mutter spürt ihr Kind ebenfalls am Körper und gibt ihm während der Arbeit Geborgenheit und Liebe.

….. wenn da doch nur nicht diese quälenden Hüftschmerzen wären, die seit Wochen immer öfter auftreten, manchmal sogar Stunden anhalten….

Warum bekommen junge Mütter Hüftschmerzen?

Gemäß dem Gesetz von Ursache und Wirkung sind diese spezifischen Hüftschmerzen auf eine bestimmte Ursache zurück zu führen:

Die einseitige Belastung des Körpers durch langes einseitiges Tragen des Babys.
Wenn die Mutter das Baby auf der Hüfte “absetzt” zieht sie automatisch diese Hüfte etwas hoch.
Die gesamte Muskulatur – und ganz besonders die seitliche Bauchmuskulatur und Rückenmuskulatur der beanspruchten Seite werden angespannt, ziehen sich zusammen.

Und schon ist die Fehlhaltung perfekt. Es stimmt in der Statik des Körpers so gut wie nichts mehr, es kommt zu Überbelastungen in Rücken, Hüfte, Bein und Fuß dieser einen Seite und dies äußert sich in Schmerzen in der Hüfte und der seitlichen Lendenwirbelsäule.

Und wenn dann die junge Mutter auch noch mit dem Baby auf der Seite noch in ein Loch tritt oder eine kleine Stufe übersieht, gibt es einen zusätzlichen Schlag auf die Hüfte und die Knochen – und schon kann sich eine Blockade im Iliosakralgelenk gebildet haben– und dann ist der Dauerschmerz vorprogrammiert.

Um diesen Dingen vorzubeugen bzw. größere Wirkungen zu vermeiden, ist es notwendig, die Ursache zu beseitigen und sich anders zu verhalten.

Wenn es zeitweise nicht anders geht und Sie tragen ihr Baby auf der Hüfte, dann wechseln Sie alle paar Minuten die Seite. Dann hat jede Körperseite die Möglichkeit, sich zu entspannen und aus der einseitigen Belastung wieder herauszukommen.

Selbsthilfetipps bei Hüftschmerzen

(© Newman Studio – stock.adobe.com)

Alternativ können Sie es machen wie ein Känguru: tragen Sie Ihr Kind möglichst vor der Brust im Tragebeutel. Dann haben Sie die Hände frei und die einseitige Haltung entsteht nicht.

Damit haben Sie die Ursache ( Fehlhaltung) für die einseitigen Hüftschmerzen beseitigt und die Wirkung ist, dass die Schmerzen erst gar nicht entstehen.

Auch wenn es mit etwas Mehraufwand verbunden ist, probieren Sie es einmal aus als Alternative zum einseitigen Tragen. Sie werden die Änderung positiv erfahren – und wenn der Mama nichts weh tut, registriert Ihr Baby dies auch und es geht Ihnen beiden besser.

Ich wünsche Ihnen gutes Gelingen

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